Schichtdickenmessgerät

Schichtdickenmessgeräte für die zerstörungsfreie Messung – die QNix®-Baureihe

Was Sie als Anwender über
Schichtdickenmessung
und Messgeräte von QNix® wissen sollten

 

Elektronisch arbeitende Schichtdickenmessgeräte, die auch als Schichtdickenmesser, Lackschichtenmesser oder Lackdickenmesser bezeichneten werden, messen zerstörungsfrei die Beschichtungsdicke auf metallischen Untergründen. So lässt sich zum Beispiel die Schichtdicke von getrocknetem Nasslack, Pulverbeschichtungen, Eloxal und Galvanik auf metallischen Substraten wie Stahl, Eisen, Aluminium, Zink oder Kupfer ermitteln.

Automation Dr. Nix bietet mit seiner Marke QNix® eine breite Produktpalette von Schichtdickenmessgeräten zur präzisen, zerstörungsfreien Messung von Beschichtungen in den unterschiedlichsten Branchen. Dabei können wir auf jahrzehntelange Erfahrung im schweren Korrosionsschutz, der Industrielackierung und Lohnbeschichtung, der Oberflächenveredelung durch Galvanik- und Eloxalbeschichtungen sowie der Fahrzeugbewertung und dem Karosseriebau zurückblicken.

  • Wir arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen. Dadurch können wir spezifische Anforderungen der unterschiedlichen Branchen bei der Weiterentwicklung unserer Schichtdickenmessgeräte berücksichtigen.
  • Unsere Messgeräte zeichnen sich durch eine einfache und intuitive Bedienung aus, getreu unserem Motto „aufsetzen, messen, ablesen“.
  • Messgeräte von QNix® werden ausschließlich in Deutschland entwickelt und produziert. Dieses Qualitätsversprechen unterstreichen wir durch 3 Jahre Garantie.

 

Worauf Sie beim Einsatz von Schichtdickenmessgeräten achten sollten

Wie sich Verschleiß auf die Richtigkeit des Messergebnisses auswirkt

Schichtdickenmessgeräte kommen teilweise in rauen Umgebungsbedingungen zum Einsatz. Kritisch dabei ist, dass sich der Sondenpol beziehungsweise die Messspitze schnell abnutzen. Der Sondenpol definiert bei jedem Schichtdickenmessgerät den Abstand zwischen der Oberfläche der Beschichtung und der eigentlichen Sensorik. Verschleißt die Messspitze, verringert sich der Abstand – und die Richtigkeit der Messung ist nicht mehr gewährleistet. Aus diesem Grund setzen wir bei unseren Messgeräten und Sonden Rubine als Messspitze ein. Rubin ist mit einer Mohshärte von 9 eines der härtesten Materialien überhaupt – nur Diamanten sind härter. Zusätzlich wird die Oberfläche des Rubins poliert, um eine Beschädigung von beispielsweise dekorativen Beschichtungen zu verhindern.

Wann und wie Anwender ihr Schichtdickenmessgerät justieren sollten

Jedes Schichtdickenmessgerät unterliegt einer großen Anzahl von Fehlereinflüssen, die die Richtigkeit des Messergebnisses beeinflussen. Die wichtigsten Einflussfaktoren sind:

  • Temperaturänderungen
  • die Materialeigenschaften des Grundsubstrates,
  • die Geometrie des Messobjektes.

Hochwertige Schichtdickenmessgeräte verfügen über eine sehr gute Temperaturkompensation. Trotz allem sollten Anwender bei starken Temperaturschwankungen die Richtigkeit der Messergebnisse immer überprüfen. Dies kann zum Beispiel mit einem unbeschichteten Substrat (der Referenzplatte) und einem Kalibriernormal (der Kalibrierfolie) erfolgen. Stellen Sie nicht akzeptable Abweichungen fest, sollte das Messgerät justiert werden.

Die Materialeigenschaften des Substrates können in den meisten Fällen durch eine Justierung (häufig auch Kalibrierung genannt) kompensiert werden. Gängig sind:

  • Nullpunktjustierung: Normierung auf dem unbeschichteten Substrat
  • Einpunktjustierung: Justierung mit einem Kalibriernormal bekannter Dicke
  • Mehrpunktjustierung: Justierung mit mehreren Kalibriernormalen bekannter Dicke

Ob die Geometrie des Messobjektes – beispielsweise bei Krümmungen – einen Einfluss auf das Messergebnis hat, können Sie in einem ersten Schritt durch die Angaben des Herstellers im Datenblatt prüfen. In Grenzfällen oder wenn Zweifel bestehen, muss auch hier die Richtigkeit mit Kalibriernormalen auf dem unbeschichteten Substrat geprüft und gegebenenfalls justiert werden.

Mit der von QNix® eingesetzten Messtechnik und der für jede Sonde individuell ermittelten und im Gerät gespeicherten Werkskalibrierung erreichen Sie in den meisten Fällen bereits durch eine Nullpunktjustierung (Normierung) auf dem originalen, unbeschichteten Substrat eine hohe Richtigkeit der Messwerte. Die Richtigkeit des Messwertes können Sie nach der Nullpunktjustierung mit Kalibriernormalen überprüfen.

Wichtig: Setzen Sie zur Überprüfung oder Verbesserung der Richtigkeit Ihres Schichtdickenmessgerätes nur Kalibriernormale ein, deren Toleranzen Sie kennen und die vom Hersteller oder einem Kalibrierlabor zertifiziert wurden.

Hohe Richtigkeit und Präzision bei einem QNix®-Schichtdickenmessgerät

Die Produkte von QNix® zeichnen sich durch eine hohe Genauigkeit aus. Jedes Schichtdickenmessgerät wird automatisiert einer individuellen Werkskalibrierung unterzogen. Im Anschluss prüfen wir in unserem Kalibrierlabor jedes Messgerät auf Richtigkeit und Präzision und erstellen ein Prüfzertifikat. So stellen wir sicher, dass jedes Messgerät, das unser Haus verlässt, die eng gesteckten Toleranzangaben erfüllt.

Wir zeigen Ihnen auf dieser Seite

 

Die Messverfahren der Schichtdickenmessgeräte zur Messung auf metallischen Substraten

Die zerstörungsfreie Ermittlung der Dicke einer Beschichtung auf metallischen Substraten lässt sich in zwei Bereiche von Substrat-Arten unterteilen: 

  • Messung auf ferromagnetischem Substrat zum Beispiel auf Eisen- oder Stahlsubstrat: Die Substratart und der damit verbundene Messmodus werden in der Regel kurz mit Fe bezeichnet. Zum Einsatz kommen dabei Messverfahren, die sich die magnetische Induktion zunutze machen. Das Magnetfeld wird durch einen Elektro- oder Permanentmagneten erzeugt und mit einer Sekundärspule (nur Elektromagneten) oder einem Hallsensor (Elektro- oder Permanentmagnet möglich) gemessen.
  • Messung auf nicht ferro- bzw. nicht ferrimagnetischem aber elektrisch leitfähigem Substrat zum Beispiel auf Aluminium-, Zink-, Kupfer-, Messing- und bestimmten Edelstahlarten: Diese Substratart und der damit verbundene Messmodus werden mit NFe bezeichnet. Hierfür kommt das Wirbelstromverfahren zum Einsatz.

QNix® bietet mit seinem breiten Sortiment Messgeräte und Sonden für viele Anwendungsbereiche. Zum Einsatz kommen alle gängigen Messverfahren:

  • Magnetische Induktion mit Elektromagnet und Messung mit Sekundärspule (magnetinduktives Messverfahren) – DIN EN ISO 2178
  • Magnetische Induktion mit Elektromagnet und Messung mit Hallsensor – DIN EN ISO 2178
  • Magnetische Induktion mit Permanentmagnet und Messung mit Hallsensor – DIN EN ISO 2178
  • Wirbelstromverfahren – DIN EN ISO 2360

 

Unsere QNix®-Baureihe: easy-to-use Schichtdickenmessgeräte für Profi-Anwender

Aufsetzen, messen, ablesen – so einfach sind unsere Schichtdickenmessgeräte.

Der Fokus der QNix®-Baureihe liegt mit dem „easy-to-use-Prinzip“ auf einer unkomplizierter Handhabung: Alle QNix®- Schichtdickenmessgeräte sind immer sofort einsatzbereit. Sie kommen in den meisten Anwendungsfällen mit einer Justierung (Kalibrierung) auf dem Grundwerkstoff aus.

 

Ein Einblick in die QNix®-Baureihe

Die aktuelle Baureihe der QNix®-Schichtdickenmessgeräte ist so vielfältig wie die Anwendungen unserer Kunden:

QNix® 8500

Als modulares Gerätesystem mit austauschbaren Sonden bis maximal 5.000 µm Messbereich und einer Speicherkapazität bis 30.000 Messwerten in bis zu 250 Blöcken setzt das QNix® 8500 seit 2005 mit seiner ständigen Weiterentwicklung neue Maßstäbe in der Schichtdickenmessung. Überall dort wo maximale Flexibilität beim Messen oder eine lückenlose Dokumentation der Messergebnisse unabdingbar sind, kommt das QNix® 8500 zum Einsatz [##Link zu Produktdetailseite].

So wird das Gerät beispielsweise zur Qualitätssicherung und Dokumentation des Beschichtungsprozesses im schweren Korrosionsschutz wie bei Offshore-Anlagen, Brücken, Strommasten oder im Schiffbau eingesetzt. Gerade in diesen Anwendungsfeldern muss jede aufgetragene Schicht des zugrundeliegenden Beschichtungssystems – von der Verzinkung bis zum Decklack – dokumentiert werden. Anwender können die Dicke jeder einzelnen Schicht und die Gesamtschichtdicke je Bauteil oder Bereich in einzelnen Blöcken speichern, über die PC-Software QN7 [##Link zu Produktdetailseite] in eine Exceldatei exportieren und komfortabel dokumentieren.

Auch bei der Weiterentwicklung zum CarCheck System Plus stand die nachvollziehbare Dokumentation von Messwerten bei der Arbeit von KFZ-Sachverständigen im Fokus.

Wir erweitern das optionale Sondenprogramm kontinuierlich und unterstreichen so die Flexibilität des QNix® 8500. Unser Sondenprogramm zur Schichtdickenmessung reicht von Standardsonden für Fe, NFe oder beiden Substratarten, mit einem Messbereich von 2000 µm oder 5000 µm, über Funksonden für die drahtlose Übertragung von Messwerten zwischen Handgerät und Sonde bis hin zu unserer Dünnschichtsonde für Messungen von Dünnschichten und Kleinteilen bei der Oberflächenveredelung. Zudem bietet der QNix® 8500 die Möglichkeit jede Standardsonde integriert oder mit einem austauschbaren Kabel zu nutzen.

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QNix® 4500

Das kompakte und einfach zu nutzende Messgerät QNix® 4500 [##Link zu Produktdetailseite] ist mit integrierter Sonde oder optional mit Kabelsonde erhältlich und somit der kleine Allrounder der QNix®-Baureihe. Es ist flexibel im Messbereich bis 3000 µm beziehungsweise 5.000 μm auf Fe- und bis 3.000 μm auf NFe-Substraten einsetzbar. Zugunsten der Einfachheit verzichten der QNix® 4500 und QNix® 4200 [##Link zu Produktdetailseite] auf einen Messwertspeicher. Dadurch kommt das Messgerät mit einem Knopf aus, was die Bedienung stark vereinfacht. Besonders häufig wird das QNix® 4500 bei Aufgaben eingesetzt, in denen keine Dokumentation notwendig ist und die schnelle und einfache Prüfung der Schichtdicke im Fokus steht.

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QNix® 1500

Unter KFZ-Sachverständigen ist das QNix® 1500 [##Link zu Produktdetailseite] ein bewährter Klassiker, der durch seine Robustheit und Einfachheit besticht. Durch seine zwei unabhängigen integrierten Sonden für Stahl und Aluminium und drei Auflagepunkte lässt sich das Gerät zuverlässig und vielseitig einsetzen. Möchten Sie das Substrat wechseln, drehen Sie das Gerät einfach um. So wissen Sie immer, auf welchem Substrat Sie gerade messen. Die langlebige, polierte Rubin-Messkopfspitze schützt den Lack des Fahrzeugs und ist extrem verschleißarm. Das QNix® 1500 M [##Link zu Produktdetailseite] bietet zusätzliche Speicher- und Statistikfunktionen. Der Messbereich bis 5.000 µm, die einfache und schnelle Nullpunktjustierung ohne Kalibriernormale (Kalibrierfolien) und die sehr einfache und intuitive Bedienung machen das zum verlässlichen Begleiter von vielen KFZ-Sachverständigen.

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Haben Sie mehr Fragen zur Funktion eines unserer Messgeräte? Oder zu einem Produkt?

Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an: +49 (0)221 91 74 55 -0

Schichtdickenmessung auf metallischen Untergründen

Ein Mikrometer, ein tausendstel Millimeter!
Den meisten Lesern ist die Maßeinheit „Mikrometer“ ein Begriff. Aber können Sie sich plastisch vorstellen, was ein einziger Mikrometer, also 0,001 Millimeter ist? Ein einzelner µm ist für das menschliche Auge nicht zu erfassen. Ein menschliches Haar misst ungefähr 60 µm, die Ölschicht, die sich auf Wasser bildet, ist bereits 10 Mikrometer dick. Ein Mikrometer ist ein millionstel Meter und damit ein so kleiner Bereich, dass er selbst in 99% aller Anwendungen der Schichtdickenmessung keine Rolle spielt. Ein menschliches Haar misst beispielsweise ungefähr 60 µm, und die Ölschicht, die sich auf Wasser bildet, ist nur 10 µm dick.

Wie dick sind welche Schichten?
Geräte der QNix®-Baureihe sind – abhängig von der verwendeten Sonde – in der Lage, Schichtdicken im Bereich bis 5.000 µm zu messen.

Die folgenden Beispiele sind aufsteigend nach Größe sortiert:

  • Nickelüberzug: ab 3 µm
  • Eloxal: 8–20 µm
  • Ein menschliches Haar: ungefähr 60 µm (hier als anschauliche Referenz)
  • Autolack: von ca. 120 µm (Neuwagen) bis zu 250 µm (Oldtimer) - inkl. Grundierung, Füller, Basis- und Klarlack
  • Korrosionsschutzfarbe: ab 120 µm (das ist das Minimum für eine Schutzwirkung)
  • Car Wrap Folie XPEL (gegen Steinschläge): 260 µm
  • Brandschutz

Metallischen Untergründe und deren Unterschiede. Die zerstörungsfreien Schichtdickenmessgeräte von QNix® können die Beschichtungsdicke auf metallischen Untergründen messen. Hierfür müssen die Beschichtungsträger entweder magnetisierbar oder elektrisch leitfähig sein – unsere Geräte nutzen dann das jeweils passende Messverfahren. Die Entwicklung unserer Geräte folgt hierbei nationalen und internationalen Normen, zum Beispiel:

  • DIN EN ISO 2808
  • DIN EN ISO 2178
  • DIN EN ISO 2360
  • DIN 50981
  • BS 5411 (11).

Welcher Grundwerkstoff liegt vor?

Der Grundwerkstoff des metallischen Beschichtungsträgers ist nicht immer klar ersichtlich oder auf die Schnelle erkennbar. Deshalb wenden QNix®-Messgeräte automatisch das jeweils richtige Messverfahren an. Gerade im KFZ-Bereich werden zum Beispiel immer mehr Karosserieteile aus Aluminium gefertigt. Viele Anwender arbeiten unter Zeitdruck und können den Grundwerkstoff vor der Messung nicht ausführlich prüfen. QNix®-Schichtdickenmessgeräte unterstützen den Anwender, indem sie erkennen, um welches zugrundeliegende Metallsubstrat es sich handelt. Erkennt ein QNix®-Schichtdickenmessgerät Stahl oder Eisen (Fe) als Beschichtungsträger, wendet es nach DIN EN ISO 2808 das Verfahren der Magnetfeldänderung an. Registriert das Messgerät nicht Eisenmetalle (NFe) als Grundwerkstoff, löst es die Messung durch das Wirbelstromverfahren nach DIN EN ISO 2178 aus. 

So können einerseits Beschichtungen aus nicht magnetischen aber elektrisch leitfähigen Schichten wie Chrom, Zink oder Zinn auf magnetischen Grundwerkstoffen wie Stahl oder Eisen (Fe) bestimmt werden. Zusätzlich können Anwender auch die Schichtdicke von elektrisch isolierenden Schichten wie Lack oder Eloxal auf nicht ferromagnetischen, aber elektrisch leitfähigen Grundwerkstoffen wie Aluminium (NFe) bestimmen.

Hierzu zählen beispielsweise:

  • Aluminium (zum Beispiel im Flugzeugbau sowie im Rahmen- und Karosseriebau bei Motorrad- und Autoherstellern)
  • Edelstahl Kupfer (zum Beispiel in Rohrsystemen)
  • Zink (zum Beispiel die Beschichtung einer Feuerverzinkung)
  • Magnesium

Bei der Beschichtung kann es sich um vielerlei Werkstoffe handeln. Die Dicke folgender Beispieloberflächen kann die  QNix®-Baureihe zerstörungsfrei messen:

  • Lacke
  • Galvaniküberzüge
  • Folien
  • Korrosionsschutzanstriche
  • Eloxal
  • Pulverbeschichtungen
  • PTFE (zum Beispiel bekannt als Teflon-Beschichtung in Pfannen)
  • Schmelzüberzüge (zum Beispiel Emaille)

Fragen zu einer bestimmten Beschichtung oder einem Grundwerkstoff?
Solange die Beschichtung auf einem metallischen Grundwerkstoff aufgebracht ist, können Sie davon ausgehen, dass ein Schichtdickenmessgerät aus der QNix®-Reihe sie prüfen kann. Bei Fragen hierzu rufen Sie uns gerne an: +49 (0)221 91 74 55 -0

Aufsetzen, messen, ablesen – so einfach sind unserer Schichtdickenmessgeräte

  • Setzen Sie das Schichtdickenmessgerät mit der Sonde plan auf die Messoberfläche
  • Das Schichtdickenmessgerät führt selbständig die Messung durch
  • Sie lesen den Messwert ab oder das Messgerät speichert ihn optional ab

Der Fokus der QNix®-Baureihe liegt mit „easy to use“ auf einer unkomplizierter Handhabung: Alle QNix® Schichtdickenmessgeräte sind immer sofort einsatzbereit. Sie kommen in den meisten Standardanwendungsfällen ohne  Justierung/Kalibrierung auf dem Grundwerkstoff aus. Zumeist reicht eine Nullpunkt-Justierung/Kalibrierung auf den mitgelieferten Referenzplatten aus. Es muss nur in seltenen Fällen mit einem Kalibriernormal (Kalibrierfolien) auf dem Grundwerkstoff kalibriert werden. Liegt ein solcher Anwendungsfall vor, handelt es sich zumeist um die Prüfung einer Vorschrift oder Norm. Oftmals muss dann eine Messung über viele einzelne Messpunkte hinweg durchgeführt werden. In diesen Anwendungsfällen empfehlen wir den QNix® 8500 mit integriertem Messwertspeicher und beiliegenden zertifizierten Kalibriernormalen (Kalibrierfolien).

Wie die QNix®-Geräte auf Genauigkeit setzen

In der Messtechnik gilt ein Messergebnis als genau, wenn es sowohl richtig als auch präzise ist. Auch wenn Sie in Ihrem Berufsalltag regelmäßig mit Schichtdickenmessungen konfrontiert sind, können die Begriffe Richtigkeit, Präzision und Genauigkeit verwirrend sein. Die folgende Erklärung soll die begrifflichen Unterschiede deutlich machen.

Richtigkeit

Die Messtechnik versteht unter Richtigkeit, wie nah ein gemessener Wert dem wahren Wert entspricht. Die Richtigkeit definiert demnach die Messabweichung von gemessenem und wahren Wert.

Präzision

Präzision bezeichnet das Ausmaß der Annäherung der Einzelwerte untereinander bei Streuung. Eine hohe gegenseitige Annäherung der Messwerte bedeutet kleine, zufällige Abweichungen.

Genauigkeit

Die Genauigkeit bezeichnet das Ausmaß der Annäherung der Einzelwerte an den Bezugswert. Ein Ergebnis ist dann genau, wenn es sowohl richtig als auch präzise ist – wenn sowohl eine geringe systematische Messabweichung als auch eine kleine Standardabweichung (anderes Maß für Streuung) vorliegt.

Warum ist es wichtig, Richtigkeit, Präzision und Genauigkeit zu unterscheiden?

Ganz einfach: Liegen verschiedene Messergebnisse (bei gleichen Messbedingungen) eng beieinander, dann ist die Messung präzise. Das heißt aber noch nicht, dass die Messwerte auch richtig sind. So könnte etwa ein Fehler bei den Messbedingungen zu präzisen, aber trotzdem falschen Messwerten führen. Die Richtigkeit einer Messung ist hoch, wenn der Mittelwert vieler Einzelmessungen mit dem wahren Wert (etwa dem anerkannten Richtwert) übereinstimmt. Dabei kann allerdings jede Einzelmessung sehr weit entfernt vom tatsächlichen Wert sein.

Stimmen allerdings auch die einzelnen Messwerte mit dem wahren Wert überein, spricht man von Genauigkeit. Diese Genauigkeit erreicht eine Messung nur, wenn die Messergebnisse gleichzeitig präzise und richtig sind. Erst eine hohe Genauigkeit führt zu einem wiederholbaren und richtigen Messergebnis. Die Geräte der QNix®-Baureihe weisen eine hohe Genauigkeit mit geringer Toleranz auf – was uns zu einem zuverlässigen Partner in der Schichtdickenmessung macht.

QNix® 4500 und QNix® 8500 – die „easy to use“ Einhandmessgeräte

Die Schichtdickenmessgeräte QNix® 4500 und QNix® 8500 bieten maximalen Bedienkomfort, wodurch zuverlässige, wiederholbare Messungen an schwer zugänglichen Stellen auch mit einer Hand problemlos möglich sind. Ihre Anforderungen entscheiden ob Ihnen die Flexibilität der mitgelieferten Kabelsonde des QNix® 4500 ausreicht oder ob Sie Ihre Messergebnisse im Gerät speichern und die erweiterte Flexibilität der optionalen Funksonde des QNix® 8500 benötigen. Das QNix® 8500 ist ein modulares Messsystem, bei dem Sie frei entscheiden können, ob für Ihrer Anforderung die Sonden mit Kabel ausreicht oder ob Sie noch mehr Flexibilität durch die nur 30 Gramm leichte Funksonde nutzen möchten. Für die Messung von dünnen Schichten auf Fe-Substraten wie z.B. auf kleinen Teilen (etwa Schrauben), bietet sich die Dünnschichtsonde („MI-Stiftsonde“) für das QNix® 8500 Messsystem an. Die integrierte Speicherkapazität bis max. 30.000 Messwerte und der möglichen Bildung von max. 200 verschiedenen Speicherblöcken rundet das Gesamtpaket dieses Gerätes ab.

Haben Sie mehr Fragen zur Funktion eines unserer Messgeräte? Oder zu einem Werkstoff, dessen Beschichtungsdicke Sie messen wollen?
Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an – wir sind sicher, Ihnen die gewünschten Informationen geben zu können: +49 (0)221 91 74 55 -0

 

Messgeräte mit Herzblut - die QNix® Baureihe der Automation Dr. Nix GmbH & Co. KG

Die Automation Dr. Nix GmbH & Co. Kg ist ein deutscher Hersteller von Handgeräten für die zerstörungsfreie Messung von Schichtdicken auf metallischen Untergründen. Unsere einfach zu bedienenden Messgeräte sind „Made in Germany“, von hoher Qualität und weltweit gefragt. Das 1968 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Köln bündelt sämtliches Knowhow unter einem Dach, angefangen bei der fortlaufenden Erfassung von Kundenbedürfnissen, über die Grobkonzeption und Entwicklung, bis hin zur Herstellung und Qualitätsprüfung jedes einzelnen Gerätes der QNix® Baureihe. Wir arbeiten täglich daran, Produkte zu entwickeln die den Anforderungen unserer Kunden entsprechen und einfach zu bedienen sind sowie daran Ihnen einen optimalen produktbegleitenden Service zu bieten.

Manufaktur statt Massenware
Alle Schichtdickenmessgeräte der QNix® Baureihen werden komplett im eigenen Haus konstruiert und überprüft. In unserem eigenen Kalibrielabor wird jedes Gerät aufwendig geprüft und mit einem Prüfzertifikat versehen, bevor es auf den Weg zu Ihnen geht. Alle Schichtdickenmessgeräte der QNix®-Reihe werden überwiegend per Hand in Deutschland hergestellt und sind somit „HANDmade in germany“.
Unsere hohe Fertigungsqualität zeigt sich vor allem in der Langlebigkeit unserer Produkte. So erreichen unseren Service regelmäßig Geräte die sich seit mehr als 10 Jahre im Einsatz befinden und deren Rubinmessspitzen bis zu 6 Millionen Messungen hinter sich haben. In den meisten Fällen geht solch ein Gerät nach unserem Service zurück zum Kunden, wo die nächsten Einsatzjahre warten.

Sie haben technische, anwendungs- oder produktbezogene Fragen zu einer Schichtdickenmessung?
Lesen Sie weiter, schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an – wir beraten Sie gern: +49 (0)221 91 74 55 -0